Einführung in die künstliche Intelligenz
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Die KI (Künstliche Intelligenz) ist in aller Munde. Die wenigsten wissen, wie sie funktioniert. Als Einstieg und Hilfe habe ich die folgenden Kapitel formuliert. Sie sollen helfen, die Funktionsweise einer KI besser zu verstehen. Ich halte mich im Wesentlichen an das Buch Künstliche Intelligenz selber programmieren von U. Schmid, K. Weitz und M. Siebers
Wie denkt eine KI
Semantische Netze
KI haben ihr «Denken» dem Menschen abgeschaut. Ein Teil unseres Denkvorganges findet über semantische Netzte statt. Semantische Netze verfeinern und organisieren Informationen über ihren Namen (Semantik). In semantischen Netzen werden die Begriffe als Knoten und die Verbindungen als Kanten bezeichnet. Darstellen lässt sich das in einem Graph.
Wie Sie nun dem Graph entnehmen können, ist an einem beliebigen Punkt ein Einstieg möglich und Sie finden Informationen darüber als auch darunter. Eine eindeutige Zuordnung ist aber nur nach oben möglich. Dies nennt sich den transitiven Schluss.
Dies ist natürlich noch lange nicht alles über unser Denken. Es gibt verschieden Arten, wie man über Dinge nachdenken kann.
Deduktives Denken
In unserem Graphen mit den transitiven Informationen lassen sich klare Resultate schlussfolgern. Das Fachwort dazu heisst Deduktion, man schliesst vom Allgemeinen auf das Besondere. Für uns ist das logisch, wir denken aber auch noch anders.
Induktives Denken
- Ich habe auf einem Bauernhof ein weisses Schaf gesehen.
- Ich habe auf einer Alp ein weisses Schaf gesehen.
- Gestern ging ich an einer Weise vorbei und sah ein weisses Schaf.
Ich folge daraus, dass alle Schafe weiss sind. Was natürlich eine falsche Schlussfolgerung ist, da es auch schwarze Schafe gibt.
Eine induktive Schlussfolgerung kann somit auch falsch sein. Doch es gibt noch eine weitere Form des Denkens.
Abduktives Denken
- Ich habe gelesen, dass Algen das Seewasser verfärben können.
- Der See hat sich rot verfärbt.
- Ich nehme an, dass Algen dies verursacht haben.
